Live-Reviews

Metal Alaaf! - Essigfabrik  (21.02.2009)

Was macht man in Köln an einem Tag nach Weiberfastnacht? Richtig! Kräftig die Mähne schütteln! Und so machten wir uns auf in die Essigfabrik um mit TURISAS und DRAGONFORCE einen Karnevalstag ohne Kamelle, Schunkeln und lustige Verkleidungen zu verbringen. Also, fast ohne lustige Verkleidungen. Die Schlange vor der Halle war lang, aber der Einlass ging doch sehr schnell und geordnet über die Bühne. Leider mußte ich, nach dem mich der freundliche Ordner durchsucht hatte wieder zurück zum Auto um meine Kamera dort unterzubringen. Keine Fotos! Was mich mal wieder zu der Frage bringt, warum jeder mit seinem Handy die Künstler „verblitzen“ darf, ich aber nicht?! Aber diesmal nicht, denn sobald ein eifriger Handy- Paparazzi seine „Waffe“ hochhielt wurde er fast sofort von einem Ordner mit einer Taschenlampe geblendet und aufgefordert sein Gerät wieder einzustecken. Danke!

Turisas

Jetzt aber zu TURISAS, die wie immer in wilden Kostümen die Bühne enterten und zum „Battle Metal“ riefen. Und wie sie das taten!
Denn mit diesem Song ging es sofort in die vollen. Der Saal tobte.
Der Sound war gut, hätte aber ruhig etwas lauter seinen dürfen.
Die meisten Instrumente kamen natürlich wie immer vom Band, was aber dem Spaßfaktor nicht im Wege stand und so hatten die geschminkten Krieger aus dem hohen Norden keine Probleme die Metal-Meute eine gute dreiviertel Stunde zu erfreuen.
Diverse Songs hätten bestimmt auch einigen Narren gefallen, was nicht abwertend gemeint seine soll.

(Schmendrick)

DragonForce

Nach einer mal wieder viel zu langen Umbaupause wurde der Saal dann wieder dunkel und nach einem kurzen Intro betraten die Meister der schnellen Finger die Bühne.
Viele neue Songs wurden vermischt mit alten Hits.
Beide Saitenakrobaten gaben mal wieder alles, hüpften etwas weniger durch die Luft und verhöhnten sich den kompletten Gig über gegenseitig.
Vadim ist fast schon öfters auf der Bühne unterwegs, als an seinem Platz hinter den Keys.
Bei seinem Solo hatte er diesmal Tatkräftige Unterstützung von einer (ohne Schminke und mit Pferdeschwanz) Akkordeon-Kriegerin.
Und so lieferten sich die beiden einen sehr geilen Tasten-Battle!
Die Stimmung war super und wer noch keine Wall of Death bei DRAGONFORCE gesehen hat, war wohl nicht in Köln dabei.
Nach kurzer Verschnaufpause kamen die Jungs noch mal zurück auf die Bühne und gaben noch einmal zwei Stücke zum besten.
Dann war Schluß!

Ein sehr geiler Abend, zwei super Bands, ein tolles Publikum.
Was will man mehr.

In diesem Sinne
HAIL,HELAU&ALAAF!!

(Schmendrick)

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