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ECHOES OF ETERNITY - As Shadows Burn

Label/Vertrieb: Massacre

As Shadows Burn

ECHOES OF ETERNITY stammen aus den Staaten und hauen mit „As Shadows Burn“ ihr zweites Album auf den Markt. Bandname, Albumtitel und Coverartwork ließen mich eigentlich eher auf irgendwas gothicmäßig angehauchtes tippen, doch weit gefehlt:
Die Band spielt recht kraftvollen Power Metal, der vom Härtegrad her stellenweise auch mal in Thrash-Regionen vordringt und auch mit so mancher Solofrickelei manchmal ins progressive abdriftet. An einigen Stellen wird sogar so dolle geballert, das man schon von Death Metal-Einflüssen sprechen kann („The Scarlet Embrace“, „Twilight Fires“). Klingt ja erstmal nicht verkehrt, ne?

Leider kommt jetzt das Aber: ECHOES OF ETERNITY haben nämlich mit Francine Boucher eine Sängerin am Start. Auch das ist natürlich nichts schlimmes, allerdings habe ich sehr selten so eine ausdrucks- und farblose Stimme gehört wie die von Francine Boucher. Mein Gott, ey.
Jetzt mal ohne Flachs: Das hier klingt wie ein Solo-Ausflug eines No-Angels-Popsternchens in Metal-Gefilde. Die Stimme der Sängerin ist wirklich unglaublich dünn und ohne jede Emotion. Es gibt wenigstens kein Träller-Elsen-Gewinsel (was auch Null zur Mucke passen würde), aber Frau Boucher ist leider wirklich ein Totalausfall. Klar trifft sie die Töne und vermag rein vom technischen her wohl auch halbwegs zu singen, aber die Stimme ist leider so dermaßen austauschbar und einfach scheiße (sorry), dass es wehtut.
Obwohl die Musik der Band wirklich recht ordentlich ist, verdirbt das komplett den Hörgenuß.

Hinzu kommt noch die viel zu glatte und dumpfe Produktion. Hier hatte übrigens Logan Mader als Produzent seine Finger im Spiel, den viele noch als ehemaligen Gitarristen von Machine Head in Erinnerung haben werden. Vielleicht hätte sich Mader noch einmal „Burn My Eyes“ oder „The More Things Change“ reinziehen sollen, um sich zu vergegenwärtigen, wie eine „fette“ Produktion klingen sollte.
Doch dieser Kritikpunkt ist nur noch schmückendes Beiwerk. Ich habe wirklich schon aufgrund des Gesangs keinen Bock mehr auf die Scheibe und als sie nach 40 Minuten dann schon bzw. endlich vorbei ist, kann ich mich einer gewissen Erleichterung nicht erwehren.
10 Punkte für den Gesang, 80 für die Musik, das ergibt im Durchschnitt 45, wohlwollend aufgerundet dann 50. Schade!

Punkte: 50

Thunderforce / 29.10.2009


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